Endlich haben die Bauarbeiten begonnen. Zumindest für 5 Tage. Wo wir doch soviele Anfragen für Bauplätzen, lt. Bürgermeister, haben.
Erste Handlung der Baufirma war, den Röthenweg komplett zu sperren. Umleitung über Fürstenforst, obwohl der Forstberg gesperrt wurde. Kein Anruf von der Gemeinde oder der Firma an die drei im Röthenweg ansässigen Firmen. (Sind halt keine Freunde ). Erst ein Anruf der Firmen Hofmann und PMP, man möge doch bitte ein Zusatzschild Röthenweg frei anbringen, machten eine Belieferung wieder möglich. Davor standen die Zulieferer in Fürstenforst und wussten nicht wo hin. Das war nun das zweite Mal, dass unsere Zufahrt ohne Hinweis über Nacht gesperrt wurde.
Von der Sängerin Alexandra gibt es ein Lied über einen Baum. Refrain: Mein Freund der Baum ist tot. Er fiel früh im Morgenrot. Erste Handlung der Baufirma den Baum des Jahres 2020, eine Robinie zu fällen, die vielleicht im Weg sein könnte. Das Naturschutzgutachten hat den Baum als mögliches Sommerquartier für Fledermäuse beurteilt. Noch Fragen?
Wie wir ja inzwischen aus dem Mund unseres Bürgermeister erfahren haben, liest er ja nicht alles was er bekommt.
Was sonst noch auf sich warten lässt: Ratsinformationssystem, Ökokonto und die in Anspruchnahme des Landschaftspflegeprogramm für Artenvielfalt und Biodiversität. Es gibt sogar Beratung und bis zu 70 Prozent Förderung. Markt Bibart hat schon ein Pilotprojekt gestartet. Burghaslach Fehlanzeige! Keine Informationen seitens des Bürgermeisters. Warum auch, gilt doch das Motto: Und wenn die Kuh kein Gras mehr frisst, dann wird die Wiese betoniert.

Sprachlos.
Heute, 12.04.2021, wurde nach einer Regennacht von der Baustelle „Am Forstberg“ Erde weggefahren, bis die Polizei anrückte und das Treiben in halbwegs geregelte Bahnen lenkte.
Nichtsdestotrotz verwandelte sich die Würzburger Straße in eine Schlammpiste.
Dass in Burghaslach manches merkwürdiger läuft als anderswo, weiß zwischenzeitlich jeder. Aber solche Aktionen lassen einen doch sprachlos zurück.
Zählt selbst die Straßenverkehrsordnung zu jenen Gesetzen, deren Paragrafen nicht unbedingt buchstabengetreu ausgelegt werden müssen???
Ja,M.
Der Bauherr wäre hier in der Pflicht.
Lässt sich aber wie so oft mit billigen Taschenspielertricks abspeisen.
Rücksichtnahme ist ein Fremdwort.
Die Gleichgültigkeit des Bauherrn für das neue Baugebiet am Forstberg in puncto Verschmutzung der Staatsstraße, Röthenweg bis zum Schotterweg zum Schopfensee und die Straße Gewerbegebiet Schopfensee ist erschreckend.
Keinerlei Anzeichen, dass hier Druck auf die ausführende Arbeitsgemeinschaft gemacht wird. Die Straßen sind immer noch in einem nicht akzeptablen Zustand. Selbst die Aufhebung der Sperrung Röthenweg musste von mir angemahnt werden. Die Bauarbeiter zogen am Dienstag ab und haben die Vollsperrung nicht zurückgebaut.
Unser Bürgermeister fährt ja über die Fürstenförster Straße, da juckt ihn der Röthenweg nicht. Auch am Montag, als die Schlammschlacht auf den genannten Straßen stattfand, musste ich ihn auffordern tätig zu werden.
Sich für seine Bürger einzusetzen sieht anders aus.