Am Freitag, 08.01.2021, erschien im Lokalteil der FLZ der Artikel „Weitere Runde im Dauerzwist“.
Dort erfahren wir, unser Bürgermeister wolle „den Rahmen des Erlaubten freilich nicht verlassen, hält aber eine buchstabengetreue Paragrafenauslegung für oftmals wenig sinnvoll“.
Der Satz lässt einen erschaudern, schwören doch Bürgermeister als auch Gemeinderäte einen Eid, der da lautet: „Ich schwöre Treue dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaates Bayern. Ich schwöre, den Gesetzen gehorsam zu sein und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen. Ich schwöre, die Rechte der Selbstverwaltung zu wahren und ihren Pflichten nachzukommen. So wahr mir Gott helfe.“
Insofern erübrigt sich die Frage unseres Bürgermeisters danach, „was denn der Mensch wolle“.
„Der Mensch“ hat einen Namen. Er heißt Christian Hofmann, ist Gemeinderat und möchte, dass der Bürgermeister als Vertreter unserer Gemeinde nach Recht und Gesetz handelt. Eben genau so, wie es die Paragrafen vorschreiben und wie es auch der Bürgermeister geschworen hat.
Er möchte, dass unser Bürgermeister gewissenhaft zum Wohle unserer Gemeinde agiert, denn auch das hat er geschworen.
Wenn ein Bürgermeister nicht immer nach Recht und Gesetz handelt, da er sich diesbezüglich einen individuellen Auslegungsspielraum der Gesetzestexte vorbehält, so kann man dies als Gemeinderat stillschweigend hinnehmen.
Man darf jedoch auch den Dienstweg beschreiten und sich bei der zuständigen Rechtsaufsicht beschweren, insbesondere dann, wenn man während den Sitzungen immer wieder darauf hinweist, dieses oder jenes entspricht vielleicht den ortsüblichen Gepflogenheiten, nicht aber den Vorschriften.
Im Zeitungsbericht war ferner zu lesen, „Bürgermeister Armin Luther ist der Meinung, er versucht, im Rahmen der Möglichkeiten das Beste für Burghaslach herauszuholen.“
Ist ihm dies tatsächlich ein wichtiges Anliegen, so sollte er darüber nachdenken, vom Fachwissen der Gemeinderäte zu profitieren, selbst wenn diese der Opposition angehören.
Die Äußerung „Was will denn der Mensch?“ disqualifiziert den Bürgermeister ebenso wie seine Aussage, „Hinz und Kunz“ könne er nicht in das BayWa-Gebäude lassen, was bereits vor einigen Monaten in der FLZ zu lesen war.
Hoffentlich muss man sehr weit über die Dorfgrenzen Burghaslachs hinaus blicken, um einen Bürgermeister zu finden, der gleichermaßen despektierlich über seine Bevölkerung spricht.
Aber: „Man kennt sich ja inzwischen.“
M.J.

Danke für den guten Beitrag M.J.
Ja, unser Bürgermeister hält sich nicht gerne an Vergabeverordnungen,Geschäftsordnungen des Marktes Burghaslach und Unfallverhütungsvorschriften. Ferner scheut er sich nicht den Gemeinderat mit alternativen Fakten zu informieren.
Zum Beispiel: In der Gemeinderatssitzung am 02.03.2020 wurde bekannt gegeben, daß eine Firma aus Buchbach die Errichtung einer Fernwärmerversorgung im Gewerbegebiet Röthen plant.
Unser Bürgermeister hat sich sehr stark für dieses Vorhaben eingesetzt (Anschluss Kinderkrippe und Feuerwehrhaus ans Wärmenetz) und zur Untermauerung seines Vortrags folgendes gesagt: ich zitiere „Der Anschluss der Kinderkrippe wird durch das Fachplanungsbüro für die Krippe deutlich wirtschaftlicher als die bislang vorgesehenen Wasser-Luft-Wärmepumpe erachtet.“ Zitatende.
Als inzwischen gewählter Gemeinderat habe ich beim Fachplanungsbüro angerufen und gefragt, ob es eine Vergleichsberechnung gibt oder wie sie zu diesem Ergebnis gekommen sind. Große Verwunderung am anderen Ende der Leitung. Es gibt weder eine Berechnung noch wurde niemals diese Aussage getätigt.
Der Gemeinderat hat sich für die Hackschnitzelheizung entschieden. Auf Nachfrage bei einer sicheren Quelle wurde mir bestätigt ,daß dieser besondere Einsatz unseres Bürgermeisters nichts mit dem verwandtschaftlichen Verhältnis zu tun hat.
Es ist alles nur zum Wohle unserer Gemeinde!
Wie wir alle aus den öffentlichen Gemeinderatssitzungen wissen, hat unser narzisstischer Bürgermeister Probleme mit Frauen und Männern die mehr auf den Kasten haben wie er. Seine Flucht nach vorne sind dann Beleidigungen, falsche Anschuldigungen und vorpupertäres Verhalten. So meine Beobachtungen der letzten sechseinhalb Jahren. In meinen Augen ist ein solches Verhalten unakzeptabel, lächerlich und eines Bürgermeisters nicht würdig. Aber wie so oft juckt das keinen, er ist ja scheinbar so ein lieber Kerl. Ich sag nur Wolf im Schafspelz. Und Herr Twardzik hier trifft der Vergleich mit Trump voll und ganz zu