3 Kommentare

  1. Respekt! Für einen solchen Rücktritt als Gemeinderat gehört eine Menge Mut.
    Leider ist dieser Rücktritt für die Entwicklung der Gemeinde ein Rückschritt.
    Denn mit Herrn Hofmann verliert das Ratsgremium jemanden, der immer wieder die falschen Behauptungen unseres Bürgermeisters aufgedeckt und ihm seine Unwissenheit aufgezeigt hat.
    Ohne Christian Hofmann gäbe es kein Ratsinformationssystem, kein Gewässerentwicklungskonzept,kein Waldklassenzimmer, keine Holztierfiguren am Waldkindergarten und vieles mehr.
    Auch seine Hartnäckigkeit bei der Sanierung der Kinderkrippe war wichtig. Ohne seinen Einsatz hätte unser Bürgermeister die Kinder und das Personal längst wieder in die „Schimmelburg“ geschickt.
    Chapeau Herr Hofmnn! Für Ihren Mut, Ihrer Hartnäckigkeit und Ihren Einsatz für unsere Gemeinde gehört Ihnen mein Respekt.

  2. Für unser Dorf ist es schade, dass einer der engagierten und ortskundigen Gemeinderäte sein Amt niederlegt. Verständlich ist dieser Schritt aber allemal.

    Wer möchte sich dauerhaft mit einem hauptamtlichen Bürgermeister auseinandersetzen, wenn selbst gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben offenbar nicht zuverlässig erledigt werden?

    Nehmen wir das Beispiel Bürgerversammlung.

    Die letzte Bürgerversammlung, an die ich mich erinnere, fand im Mai 2024 statt und bezog sich auf das Jahr 2023. Für 2025 wurde nach meiner Kenntnis keine Bürgerversammlung durchgeführt, da der Bürgermeister nach einem Fahrradunfall ausgefallen war. Die für den 15. Januar 2026 angekündigte Bürgerversammlung wurde wegen der anstehenden Wahlversammlungen abgesagt. Ein neuer Termin wurde bis heute nicht angekündigt.

    Wahlveranstaltungen sind übrigens von Bürgerversammlungen zu unterscheiden und ersetzen diese nach Art. 18 der Bayerischen Gemeindeordnung nicht.

    Unabhängig davon, welche Gründe es für die Verschiebungen und Absagen gibt, stellt sich die Frage, warum eine gesetzlich vorgesehene Pflichtaufgabe über einen so langen Zeitraum nicht ordnungsgemäß erfüllt wird. Immerhin hat Burghaslach noch einen zweiten und dritten Bürgermeister, die beide den Hauptamtlichen vertreten könnten.

    Gerade bei einer Gemeinde sollten auch die vermeintlich kleinen Dinge zuverlässig und nachvollziehbar erledigt werden. Das schafft Vertrauen in Verwaltung und Gemeindeführung.

    Wie soll sich ein Dorf positiv entwickeln, wenn bereits bei grundlegenden organisatorischen Aufgaben Zweifel an der notwendigen Verlässlichkeit entstehen?

    Dir, Christian, vielen Dank für die letzten Jahre. Dein Einsatz und dein Engagement haben Burghaslach ein Stück lebenswerter gemacht.

    Der Nachrückerin wünsche ich viel Erfolg und vor allem gute Nerven bei ihrer neuen Aufgabe.

  3. Update aus gegebenem Anlass

    Eine nachrückende Gemeinderätin erhält keine schriftliche Einladung zu der Gemeinderatssitzung, in der sie vereidigt werden soll???

    Selbst wenn eine mündliche Absprache – wie von der Gemeindeführung und vom Landratsamt offenbar vertreten – rechtlich ausreichend sein sollte: Gebietet es nicht schon die Höflichkeit und der Respekt vor dem Ehrenamt, eine künftige Gemeinderätin zu einer solch wichtigen Sitzung auch schriftlich einzuladen?

    Eigentlich sollte das eine Selbstverständlichkeit sein.

    Ich zitiere mich an dieser Stelle selbst:

    „Gerade bei einer Gemeinde sollten auch die vermeintlich kleinen Dinge zuverlässig und nachvollziehbar erledigt werden. Das schafft Vertrauen in Verwaltung und Gemeindeführung.

    Wie soll sich ein Dorf positiv entwickeln, wenn bereits bei grundlegenden organisatorischen Aufgaben Zweifel an der notwendigen Verlässlichkeit entstehen?“

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