Besuchern von Gemeinderatssitzungen ist vielleicht schon aufgefallen, dass einzelne Gemeinderäte das Bürgerbegehren betreffend der eigenen Führungsriege mangelnde Kommunikationsbereitschaft und andere Verfehlungen vorwerfen.
Zu Recht, wie wir finden.
Angefangen mit „Spekulationen“, wir hätten 407 Unterzeichner gezwungen, das Bürgerbegehren zu unterstützen über grobe Verstöße gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen durch Gemeinderäte aus der vordersten Front bis hin zu pressewirksamen Monologen in Gemeinderatssitzungen und Mitteilungsblättern konnten wir schon einiges erleben, was man von gewählten Bürgervertretern in der Form nicht erwartet hätte.
Das nächste Kapitel hat die Gemeinde am 13.09.2019 aufgeschlagen, als uns per E-Mail die Verlinkung der Satzungen zur Altortsanierung Burghaslachs untersagt wurde.
Vielleicht scheut die Gemeinde die Kommunikation mit den Vertretern der Bürgerinitiative, möchte jedoch das Gespräch mit Ihnen, liebe Mitbürger, und bittet darum, die Satzungen persönlich vor Ort einzusehen?
Alternativ können Sie natürlich direkt die Internetseiten des Marktes Burghaslach aufrufen und den Menüpunkt „Rathaus und Bürgerservice“ anklicken. Dort finden Sie den Unterpunkt „Städtebauförderung“, wo dann auch die Satzungen hinterlegt wurden.
Zur Vorgehensweise der Gemeinde sei angemerkt, dass der BGH das Verlinken erlaubt, wenn die entsprechenden Inhalte auf den tieferliegenden Seiten öffentlich zugänglich, also nicht gesondert geschützt sind. Das gilt auch dann, wenn der Verlinkte dies nicht wünscht.
Andererseits beginnen WIR kein Gespräch mit den Worten „Keine Diskussion“. Vielmehr respektieren wir die Meinung anderer.
Aus diesem Grund kommen wir der „Bitte“ der Gemeinde gerne nach. Verpflichtet wären wir jedoch nicht dazu!

Hallo Leute – meiner Meinung nach ist das Pentagon in Hosla schon seit Jahrzehnten so sehr verfilzt das andere Meinungen die von außen kommen sofort mit massiver Kritik belegt werden das überhaupt keine vernünftige Auseinandersetzung zustande kommt.
Meiner Meinung nach sollte mal dieses gesamte Gremium mit ganz neuen Gesichtern ausgestattet werden – würde Hosla bestimmt gut tun.
In diesen Sinne wünsch ich Euch viel Erfolg beim Bürgerbegehren.
Hallo G.S.,
vielen Dank für Deinen Kommentar.
Zwischenzeitlich können wir obigen Beitrag um die Tatsache erweitern, dass eine Infoveranstaltung der BI in der Kulturtankstelle nicht erwünscht ist. Da kommen Erinnerungen an das Bürgerbegehren Fernwasserversorgung Rimbachgrund auf, die sich den Veranstaltungsort auch erzwingen mussten.
Wir können erzählen, dass wir Mitglieder der BI keinen Informationsflyer zum Ratsbegehren erhalten haben. Selbst unsere Familienangehörigen wurden sozusagen in Sippenhaft genommen und der Möglichkeit beraubt, sich über die Ziele des Ratsbegehrens zu informieren. Andererseits: Wirklich verpasst haben sie nichts.
Es ist in der Tat erschreckend, wie manche Gemeinderäte und Gemeindevorsteher agieren. Wir haben ja noch viel mehr Informationen, die wir zum Wohle Burghaslachs hier nicht veröffentlichen werden. Nicht, um die Verantwortlichen zu schonen, sondern um Schaden von unserem Ort fernzuhalten.
Lieber G.: Auch wir sind überzeugt, dass manche Positionen in der Gemeinde fehlbesetzt sind. Wir haben noch ein paar freie Listenplätze. Wenn Du Dir vorstellen könntest, Burghaslach künftig in einer vernünftigen Art und Weise mitzusteuern, dann melde Dich bitte bei uns.
Das gilt natürlich auch für andere ambitionierte Mitbürger.
Herzliche Grüße
BI Sinnvolle Ortsentwicklung
Die müssen Euch die Kulturtankstelle zur Verfügung stellen.
Immer locker bleiben Leute – manchmal muss mann halt ein bisschen nachhelfen.
Is manchmal halt so wie im Kindergarten.
Ja. Frühkindliches Verhalten trifft es gut.
Wenn ich mir die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre in den beiden Partnergemeinden – besonders Schlüsselfeld ansehe, verwundert es mich sehr das die Bürger hier in der Gemeinde überhaupt nicht mal wach werden warum hier nix Vorwärts geht.
Ich hab immer gedacht die Verantwortlichen im Rathaus sollten zuständig sein um die wirtschaftliche Weiterentwicklung und Schaffung neuer zukunftsträchtiger Arbeitsplätze hier vor Ort und nicht nur Lagerhallen in den Gewerbegebieten zu errichten ??
Das nur mal so nebenbei Angemerkt – mir fällt das halt immerwieder auf wenn ich nördlich der A3 unterwegs bin.
Guten Morgen G.S.,
Der Bürgermeister begründete in einer Stellungnahme im Drei-Franken-Aktuell die fehlenden Gewerbeansiedlungen damit, dass unsere geografische Lage solche nicht zuließen. Es muss einen unglaublichen Unterschied machen, ob man an der Autobahnausfahrt rechts oder links abbiegt. Von Vestenbergsgreuth kommend scheint sowohl die Anfahrt als auch die Lage gerade noch akzeptabel zu sein.
Dabei haben wir noch Glück, einen vermögenden Hallenbauer mit guten Kontakten zur Teefabrik in der Gemeinde zu haben, wenn die teuer erschlossenen Industrieflächen zu nichts anderes taugen, als Lagerhallen zu errichten.
Zur Kenntnis genommen hat der Bürgermeister die Entwicklungen in den Nachbargemeinden schon. Er hat sogar erkannt, dass die Nachbargemeinden gar nicht wissen, wohin mit den vielen neuen Arbeitern, die solch Ansiedlungen mitbringen. Und nett ist unser Bürgermeister auch. Denn, so sein Wortlaut: „Er muss Wohnbauplätze für Schlüsselfeld und Geiselwind schaffen.“
Ob wir als Ausgleich einen Teil der sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen von den Nachbargemeinden erhalten, wagen wir zu bezweifeln.
Schreibt halt nicht immer was ich Denke.
Gruß aus einen westlichen Ortsteil.
Hallo G.,
ist doch schön, wenn wir uns verstehen.
Vielleicht schaffst Du es ja, einige Deiner Nachbarn davon zu überzeugen, auch an den richtigen Stellen die Kreuze zu machen.
Herzliche Grüße gen Westen.
Bi Sinnvolle Ortsentwicklung
Man muss sich schon fragen mit was für einem Demokratieverständnis die Gemeinde hier agiert und was sie von uns Bürgern hält, da sie jede kleine Gelegenheit nutzt, ihre eigene Position primär darzustellen.
Man denke nur an die Stellungnahme des Bürgermeisterst ganz am Anfang im Amtsblatt. Hier wäre er moralisch und wahrscheinlich auch rechtlich verpflichtet gewesen die Darstellung der Gegenseite ebenso abzudrucken. Darauf wartet man aber bis heute.
Dies zog sich so durch die ganzen letzten Wochen. Nun die wohl offensichtliche Abstimmung zwischen dem Verteilen des Flyers des Ratsbegehrens sowie der Versendung der Wahlunterlagen. Ein Schelm wer böses dabei denkt, dass diese fast zeitgleich ankamen.
In den Wahlunterlagen fand man dann die Begründung des Bürgerbegehrens auch noch auf der Rückseite der des Ratsbegehrens.
Wird unsere Gemeindeverwaltung durch Demokratie so gestört dass sie das nötig hat? Zumindest hat sie den Respekt vor 407 Unterzeichnern (egal ob man ihre Sache unterstützen mag oder nicht – ich tue es) einfach nur verloren.
Hallo M.T.C.
wir verneigen uns vor Ihnen und Ihren Kommentaren. Treffender kann man die vorherrschende Situation nicht beschreiben.
Sie haben keine Lust, künftig Ihr Wissen und Ihren klaren Verstand als Gemeinderat bzw. als Gemeinderätin zum Wohle Burghaslachs einzusetzen? Unsere Unterstützung wäre Ihnen gewiss.
Vielen Dank und herzliche Grüße
BI Burghaslach
Herzlichen Dank für den wertvollen Artikel! Toller Blog.